Vom ersten Klauenstand zum Marktführer

Da war ein Schlosser mit vielen Ideen und Unternehmungsgeist. Um alles zu realisieren, gab es für Andreas Rosensteiner nur den Weg in die Selbstständigkeit. Nach Gründung seiner Schlosserei 1981 arbeitete er als „Dorfschlosser“ an allen klassischen Auftragsarbeiten.

Schon damals erkannten viele Landwirte, dass lahme Ergebnisse in der Milchwirtschaft auch von lahmen Tieren herrührten. Die damals unzulänglichen Befestigungsmethoden zur Klauenpflege führten zu manchem Tritt in den Allerwertesten, was noch nicht das Schlimmste war, da die Klauenpfleger meist den Tieren zugewandt waren.

So kam 1984 einer der führenden Fleckviehzüchter, Franz Schwarzlmüller, mit der Vorstellung eines Klauenstandes, bei dem die Rinder umgelegt werden, zu Rosensteiner. Begeistert nahm dieser die Idee als Entwicklungsauftrag an und fand viel Unterstützung in der Umsetzung. Noch vor Fertigstellung des ersten Prototypen wurde schon ein Präsentationstermin vor 40 Landwirten fixiert. Unter diesem Termindruck kam in kurzer Zeit der erste und schon äußerst professionelle Kippstand zustande. Die Begeisterung war groß und er wurde von der Vorführung weg verkauft.

Vergleichsvorführungen mit dem damaligen Marktführer des Durchtreibestandes endeten für diesen in einem Fiasko. War die Pflege der ersten Kuh mittels Durchtreibestand fertig, beendete Rosensteiner bereits die Pflege seiner dritten Kuh.

Nun war der Grundstein zur Serienproduktion mit großem Erfolg gelegt. Rosensteiners Perfektionismus führte zu Kooperationen mit Tiermedizinern und Klauenpflegern, die eine sehr praxisorientierte Weiterentwicklung zur Folge hatten. Nach vielen Jahren und den ersten Schritten in die Exportländer bemerkte Rosensteiner auch dort die Nachfrage nach professionellen Geräten, aber auch eine Voreingenommenheit gegenüber dem System des Kippstandes. Auf der Messe München stand Rosensteiner neben Texas Trading, einem Mitbewerber, der sich vorwiegend mit Fleischrindern und Durchtreibeständen beschäftigte. Nach anfänglichem respektvollen Konkurrenzkampf entstand eine Zusammenarbeit und der Wille zur Entwicklung des besten Durchtreibestandes Europas. So analysierte Rosensteiner die Arbeitsgewohnheiten im stehenden System und ermöglicht seither auch bei Durchtreibeständen perfekte Ergonomie und Sicherheit bei raschem Arbeitstempo.

Heute ist Rosensteiner mit dem Kipp Top der Marktführer und den Erfolgsmodellen Top5 und Snap Top Ten in allen europäischen Ländern hoch anerkannt und weiter im Vormarsch.

Rosensteiner GmbH - Landmaschinenbau - Zehetner 26a - 4596 Steinbach/Steyr - Tel.: +43(0)7257 7071 - Fax: +43(0)7257 7071-4 - info@rosensteiner.at

YouTube LinkFacebook Link